Die sieben Kriterien
Arbeite die Liste der Reihe nach ab. Je mehr Punkte eine Hochschule klar erfüllt, desto sicherer die Wahl.
- Staatliche Anerkennung: Die Hochschule darf Bachelor und Master vergeben und steht in den offiziellen Verzeichnissen.
- Akkreditierung: Der konkrete Studiengang trägt ein gültiges Siegel einer anerkannten Agentur.
- Transparente Preise: Gesamtkosten, Laufzeit und Zusatzgebühren sind klar ausgewiesen, nicht erst nach dem Beratungsgespräch.
- Faire Vertragsbedingungen: Testphase, Kündigungsfristen und Verlängerungsregeln sind verständlich.
- Erreichbare Betreuung: Es gibt benannte Ansprechpersonen, nicht nur ein Kontaktformular.
- Nachvollziehbare Abschlüsse: geschützte akademische Grade, keine reinen Hauszertifikate, die als Studium verkauft werden.
- Ehrliche Werbung: keine Garantien auf Zulassung, Anerkennung im Ausland oder Karriereerfolg.
Das wichtigste Warnsignal
Sei vorsichtig bei pauschalen Versprechen. Aussagen wie garantierte Anerkennung überall, sicherer Jobaufstieg oder ein Titel ohne echten Studienaufwand sind unseriös. Seriöse Anbieter formulieren vorsichtig, verweisen auf die zuständigen Stellen und machen keine Zusagen, die sie nicht halten können.
Ein zweites Signal ist Intransparenz beim Preis. Wer den Gesamtpreis erst nach einem Verkaufsgespräch nennt, hat etwas zu verbergen.
So prüfst du in zehn Minuten
Öffne die Profilseite der Hochschule im Vergleich und lies den Eckdaten-Block: Trägerschaft, Anerkennung, Akkreditierung und die verlinkten Primärquellen. Klick dich zum Akkreditierungsverzeichnis durch und such deinen Wunschstudiengang. Wirf einen Blick in die Studien- und Prüfungsordnung, die seriöse Hochschulen offen zugänglich machen. Danach hast du ein belastbares Bild.