Wie viel Zeit ein Fernstudium kostet
Ein Studium wird in ECTS-Punkten gemessen, und ein Punkt entspricht grob 25 bis 30 Stunden Arbeitsaufwand. Ein Vollzeitjahr umfasst 60 Punkte, also etwa 1'500 bis 1'800 Stunden. Berufsbegleitend streckst du diese Last über mehr Semester.
Als Faustwert plane für ein berufsbegleitendes Studium rund 15 bis 20 Stunden pro Woche ein. In Prüfungsphasen wird es mehr, in ruhigen Wochen weniger. Wer das von Anfang an einplant, wird selten überrascht.
Die passenden Formate
Nicht jedes Format passt zu jedem Leben. Diese drei sind für Berufstätige am gängigsten:
- Reines Online-Fernstudium: maximale Flexibilität, du lernst wann und wo du willst, Präsenz nur für einzelne Prüfungen.
- Blended Learning: Online-Selbststudium plus einige Präsenz- oder Live-Online-Termine.
- Berufsbegleitend in Teilzeit: gestreckte Studienzeit mit reduzierter Semesterlast.
Was Vereinbarkeit im Alltag entscheidet
Drei Faktoren machen den Unterschied. Erstens feste Lernzeiten: Wer Studium als wiederkehrenden Termin behandelt, hält eher durch als jemand, der auf freie Momente wartet. Zweitens flexible Prüfungen: Kann man Klausuren online oder zu wählbaren Terminen schreiben, entfällt viel Reiseaufwand. Drittens Rückhalt im Umfeld: Arbeitgeber und Familie sollten wissen, worauf du dich einlässt.
Im Vergleich siehst du im Format-Feld jeder Hochschule, ob ein Angebot rein online, blended oder berufsbegleitend läuft.